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Die Geschichte des Motorradhauses Hütter in Graz, welches am 07.07.2006 sein 60-jähriges Bestehen feiert. 1946 von Heribert Hütter sen. gegründet wird der Betrieb nun schon in der dritten Generation von einem Familienmitglied geführt.1946. Vom Unternehmergeist der frühen Nachkriegsjahre beflügelt, gründet der damals noch junge Kfz-Mechanikermeister Heribert Hütter sen. Seine Firma. Zusammen mit einem ambitionierten Mechaniker eröffnet er in der Idlhofgasse 4 auf einer Fläche von bloß 100 Quadratmetern das erste Motorradhaus Hütter. Diese 100 Quadratmeter dienen als Verkaufs- und Schauraum, als Werkstätte und Lager. Geschraubt wird alles, was zwei Räder und einen Motor hat. Viele ehemalige Kriegsfahrzeuge sind darunter; sie werden zerlegt, repariert, wieder zusammengesetzt, aufpoliert und einem zivilen Zweck zugeführt. Das Anfertigen verschiedener Werkstücke und Ersatzteile wird in der Werkstätte selbst vorgenommen. Zur spanabhebenden Bearbeitung des Einsatzmaterials verwendet Hütter sen. Seine eigene Drehbank, die, von Körperkraft bewegt, über einen Tretmechanismus angetrieben wird. Man sieht immer öfter einen Knaben diese Drehbank in Schwung bringen und halten, es ist Heribert Hütters Sohn, Heribert jun. Bald verbringt dieser nach Unterrichtsschluss jeden Nachmittag in seines Vaters Werkstätte und hilft dort bei der Arbeit. 1953, sobald er die Hauptschule abgeschlossen hat, beginnt er , bei seinem Vater Kfz-Mechaniker zu lernen. Der ist ein strenger, aber guter Lehrmeister, der ihm Disziplin und Genauigkeit abverlangt, ihm Liebe zum Motorrad und einen besonderen Geschäftssinn vermittelt. Seine Lehrzeit, diese harte Schule, beendet Heribert Hütter 1957.

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Noch im selben Jahr geht er in die Schweiz. In Zürich hat er eine Beschäftigung bei der Puch-Generalvertretung gefunden. Um seinen Wehrdienst zu leisten, kehrt Heribert Hütter nach Österreich zurück; hierauf zieht es ihn nach Deutschland, wo er bei der Firma http://1a-abschleppdienst.com in Wiesbaden angestellt wird. Endgültig verlässt Hütter die Eidgenossen im Jahre 1961. In seiner Heimatstadt Graz arbeitet er zunächst für die Firma Wölfl, die Puch- und Fiat-Vertretung.Die Modernen Zeiten, das Wirtschaftswunder, der neue Aufschwung – die Menschen interessieren sich längst für den, im Vergleich zum Moped, höchst komfortablen und prestigeträchtigen Kleinwagen. Jene kleinen Autos verdrängen weitgehend die zweirädigen Fahrzeuge als alltägliche Fortbewegungsmittel. So geschieht es, dass nach dem Heribert Hütter in den väterlichen Betrieb zurückgekehrt ist, in der Iklhofgasse auch Puch-Autos verkauft und gewartet werden, aber nur mehr wenige Motorräder. Zu Anfang der Siebziger Jahre zieht sich Heribert Hütter sen. aus dem Geschäftsleben zurück. Die Firma Hütter wird nun als Puch Vertragswerkstätte geführt.
Auf welchen geheimnisvollen Wegen findet die Firma Hütter wieder zu ihrer Existenz als Motorradhaus Hütter? Hier treffen wir einmal mehr auf vier Herren, nämlich den anderen vier Gründungsmitgliedern des MSK 72. Heribert Hütter vervollständig das Fünfgestirn der ersten Tage dieses Vereins. Man ist sich eineig: Heribert Hütter muss etwas für die junge Gruppe von Motorradfahrern tun. So ist es nicht zuletzt dem MSK 72 zu verdanden, dass sich Heribert Hütter nun mehr und mehr für Motorräder engagiert. 1974 schließlich gibt es bei der Firma Hütter nur mehr Motorräder, nachdem man über 12 Jahre lang mit Autos gehandelt hatte. Zu der Honda- und Suzuki-Vertretung kommt 1973 der Vertrag mit Ducati; der Hof, die beiden Garagenboxen und der Vorraum, die bis jetzt das Werksgelände gebildet haben, werden zu eng. Mit der Unterstützung seines neuen Teams, bestehend aus Frau Elfriede Hütter, Kurt Jaklitsch sen. und Kurti Völker, macht sich Heribert Hütter an den Umbau des Geschäftes, der 1975 fertiggestellt ist. Es gibt mittlerweile eine für heutige Begriffe bescheidene Auswahl an Zubehör: Sechs Helme, fünf Lederanzüge, japanische Qualitätserzeugnisse, liegen für den Interessenten bereit.
Zur Mannschaft stößt 1977 Kurt Jaklitsch jun. der, genau wie Kurti Völker mit seiner Ducati 350 mehrere Bergrennen, OSK-Bewerbe fährt und gewinnt. Nach seinem Unfall in Spanien ist Jaklitsch für Motorrad Hütter als Verkäufer tätig.

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So wächst Motorrad Hütter stetig, festigt seine Position auf dem Markt, beginnt auch wieder an Platzmangel zu leiden, was im Februar 1980 mit dem Umzug in die Wiener Straße 318 behoben wird. 1982 schließt Motorrad Hütter einen Kontrakt, der die Vertretung von Vespa garantiert. Ein Jahr später steigt Angelina, die Tochter von Elfriede und Heribert Hütter , in den Betrieb ein, und sieht im Büro nach dem Rechten. Nicht mehr lange, und es wird ein abermaliger Umbau notwendig. Dieser beginnt 1989. Im Zuge dessen wird die Werkstätte in die Wiener Straße 281 verlegt. Keine zwölf Monate später ist Motorrad Hütter exclusiver Honda Händler. 1989 sieht man im Motorradhaus ein neues Gesicht: wieder ein Hütter jun. Diesmal ist es Gerald, der gerade seine Kfz-Mechanikerlehre bei der Firma Denzel abgeschlossen hat, und sich nun ins wahre, ins Berufsleben stürzt. Dieses Berufsleben in der Firma seines Vaters teilen mittlerweile folgende Personen: Elfriede, Angelina und selbstverständlich Heribert Hütter, KurtJaklitsch jun., Heinz Peterherr und Mario Harb. Letzterer, ein ehemaliger Zuckerbäcker, der Freizeit und Urlaub bei Mororrad Hütter zu verbringen pflegte, fährt bis 1992 Rennen. Die Tradition der Rennfahrer unter den Mitarbeitern der Firma Hütter setzt sich 1991 mit Gerhard Schor fort. Als Mechaniker beschäftigt. Mimmt der junge Mann an Honda Cup und Supersport Rennen teil. Begründet worden ist jene Tradition übrigens vom jetzigen Chef, Heribert Hütter, der jahrelang mit dem Puch 650 TR sportlich und erfolgreich unterwegs gewesen ist, an die 100 Pokale sind der Beweis. Selbst Gerald Hütter soll sich bei einigen Junior-Motocross-Läufen tapfer geschlagen haben.1993. Zusammen mit 14 ambitionierten Mitarbeitern eröffnet Motorrad Hütter in der Wiener Straße 249 auf einer Fläche von 2400 Quadratmetern das größte Honda Motorradhaus Österreichs. Diese 2400 Quadratmeter dienen als Verkaufs- und Schauraum, als Werkstätte und Lager. Geschraubt wird alles, was zwei Räder und einen Motor hat. Und wo Honda, Vespa, Piaggio, Gilera, Kymco oder Rieju draufsteht.
1996 feierte Motorrad Hütter 50-jähriges Bestehen.Die Räumlichkeiten werden 1998 um weitere 1000 Quadratmeter vergrößert. Es kommt ein Stockwerk dazu. In der so genannten Bike Base wird eine große Auswahl an Motorrad- und Fahrerzubehör untergebracht. Das erfolgreiche Team der Bike Base wird von Angelina Hütter geführt.
2003 wird das Honda-Angebot mit Gartengeräten erweitert.
2005 erfolgt die Betriebsübergabe an Gerald Hütter.Heuer am 07.07.2006 feiert der erfolgreiche Familienbetrieb Motorrad Hütter sein 60-jähriges Bestehen. Mit einem bunten Rahmenprogramm wird diese Veranstaltung in der Wiener Strasse 249 in Graz gefeiert. Feiern Sie mit!